Das Internet wandelt sich und ist ständigen Veränderungen unterworfen, die aus ihm ein höchst dynamisches Netzwerk machen. Das gilt auch für die Art und Weise der Nutzung.
Wer sich schon einmal mit der Frage auseinander gesetzt hat, wie die meisten Menschen ins Internet gehen wird schnell feststellen, dass die DSL Breitband Zugänge bei weitem die Nase vorn haben. Diese nach wie vor populärste Form der Verbindung mit dem Netz der Netze hat mehrere Gründe: zum einen sind DSL Anschlüsse sehr leistungsfähig und sehr zuverlässig geworden. Zum anderen ist es natürlich auch eine Preisfrage. DSL befindet sich seit vielen Jahren in einem sehr intensiven Preiskampf und die brancheninterne Konkurrenz hat dafür gesorgt, dass die Preise immer nur eine Richtung kennen: nach unten.
Doch jetzt erhält DSL zunehmend Konkurrenz aus einer anderen Branche: den Mobilen Internet. Zunächst belächelt beginnt der UMTS gestützte Internetzugang jetzt sein Potential auch im Massenmarkt zu entfalten und es zeigt sich, dass UMTS in vielen Bereichen bereits heute mit DSL mithalten kann. Darüber hinaus hat UMTS – wie jede Funkübertragung – den Vorteil, ohne Kabel und so richtig Standort unabhängig zu funktionieren.
Bliebe da noch der Preis: Sind Mobiles Internet und UMTS Flatrate inzwischen bezahlbarer geworden, oder muss sich DSL davor noch nicht fürchten? Nun ja, mit monatlichen Pauschalen von unter zwanzig Euro erhalten inzwischen auch sehr preisbewusste UMTS Kunden durchaus attraktive Konditionen geboten. Worauf man dann allerdings achten muss ist die UMTS Verfügbarkeit direkt an dem Ort, wo man UMTS am meisten nutzen möchte.
Die UMTS Netze sind aber alle individuell abprüfbar, so dass es in dieser Hinsicht mit ein wenig Sorgfalt bei der Vorabplanung keine bösen Überraschungen geben sollte.
Das mobile Internet ist heute also durchaus in der Lage, viele Leistungen, die ehemals nur DSL bringen konnte, ebenfalls anzubieten, und zwar zu Preisen, die teilweise unter denen liegen, zu denen das Internet via Festnetz angeboten wird.