Autofahren mit Hund

Die Straßenverkehrsordnung in Deutschland und auch vielen anderen Ländern, schreibt für das Autofahren mit Hund gewisse Regeln vor. So ist es unbedingt notwendig, dass der Hund im Auto auf einem sicheren Platz ist und nicht durch das gesamte Auto springen kann. Ein Hund gehört nicht ungesichert in das Auto und schon gar nicht auf den Beifahrersitzt. Unter Umständen könnte es der schrecklichste Beifahrer werden den man jemals erlebt hat. Beim Autofahren mit Hund ist nicht nur ein ungesicherter Hund ein Risiko für sich selbst, sondern auch für seinen Besitzer. Kommt zu einem Unfall, kann der Hund ums Leben kommen oder seinen Besitzer schwer verletzen.

Jedes Risiko sollte minimiert werden, aus diesem Grund gibt es bereits für alle Hunderassen verschiedene Möglichkeiten. Vom Hundegurt zum Anschnallen bis hin zur Hundetransportbox in der man seinen Schützling während der Fahrt transportiert. Es sollten jedoch gewisse Dinge beim Autofahren mit Hund beachtet werden. Zunächst sollte man den Hund im Kofferraum mit einer Hundetransportbox unterbringen. Dabei kauft man eine Hundebox die so groß ist, dass sich der Hund darin mindestens umdrehen kann. Im Kofferraum sollte man den Hund so stellen das ihn keine Sonne berührt. Der Kofferraum ist im Auto der Platz, an dem sich die wenigsten Luftströme befinden. Daher kann der Hund sehr schnell einen Hitzeschlag erleiden.

Lässt es sich nicht vermeiden mit Sonnenschein zu fahren, sollte man dem Hund regelmäßig etwas zum trinken hinstellen. Alle ein bis zwei Stunden eine Fahrtpause von zehn Minuten sollte dem Hund ebenfalls gegönnt werden. So kann der Hund sich am Rastplatz frei bewegen und neuen Sauerstoff für die nächste Etappe auftanken. Zudem tut die Pause auch dem Fahrer gut, denn so erlangt man selbst frischen Sauerstoff und ist auf den nächsten Kilometern wesentlich konzentrierter. Rücksicht ist oberstes Gebot im Straßenverkehr und die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen – sowohl für den Hund, wie auch für den Menschen!

Wichtige Bausteine in der Hunde- und Katzenernährung

Kohlenhydrate kommen in Getreide und Pflanzen vor und sind energiehaltige Nahrungsbestandteile, die aus Zuckermolekülen aufgebaut sind (Einfachzucker wie z.B. Glukose, Zweifachzucker, z.B. Laktose, Mehrfachzucker, z.B. Ballaststoffe).

Für die Hundeernährung spielen Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Bei einer kohlenhydratarmen Ernährung kann es beim Hund zu einer Unterzuckerung kommen. Für den Hund sind Kohlenhydrate nach den Fetten die zweitwichtigste Energiequelle. Für eine bessere Verwertbarkeit im Organismus ist es wichtig, Kohlenhydrate vor der Fütterung zu zerkleinern und zu garen.

Bei der Katzenernährung sind Kohlenhydrate weniger von Bedeutung. Kohlenhydrate pflanzlichen Ursprungs sind für die Katze nur schwer verdaubar. In kleineren Mengen sind sie jedoch als Ballaststoffe wichtig für eine geregelte Verdauung.

Kohlenhydrate werden im Organismus in der Leber als Glykogen (Mehrfachzucker) gespeichert. Bei einer größeren Zufuhr an Kohlenhydraten werden diese als Energiereserve in Fett umgewandelt und gespeichert.

Fette sind nicht nur wichtige Energielieferanten, sondern sorgen für gesunde Zellen und ein gut funktionierendes Immunsystem. Fette sind wichtig für starke Nerven, gesunde Haut und ein glänzendes Haarkleid. Zudem sind Fettsäuren an der Gallensaftproduktion beteiligt. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigen Fett, um vom Organismus aufgenommen zu werden. Ungesättigte Fettsäuren haben im Organismus eine entzündungshemmende Wirkung.

Bei Hunden und Katzen zeigt sich ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren gerne durch Allergien, die sich z.B. durch häufiges Hautjucken, kahle Stellen am Bauch, Nervosität oder Leistungsabfall zeigen. Ein Mangel kann durch fettarmes Trockenfutter entstehen oder durch zu langes oder unsachgemäßes Lagern von Trockenfutter. Fett wird nach Anbruch des Futters schnell ranzig und damit wertlos. Auch Pflanzenöle sind nach Anbruch lichtgeschützt nur noch zirka 3 Monate haltbar.

Für die Katze sind Fette von größter Bedeutung. Besonders wichtig ist die essentielle Fettsäure Arachidonsäure, die der Organismus der Katze im Gegensatz zum Organismus des Hundes nicht selbst herstellen kann. Arachidonsäure kommt in tierischen Produkten wie z.B. in Thunfisch vor. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung sollte für Abwechslung bei den Fetten gesorgt werden. Lebertran sollte nicht zu häufig gereicht werden, da es langfristig zu einer Vitamin-A-Vergiftung bei Katzen führen kann. Hochwertige Fette enthalten besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Diese finden sich z.B. in Fischölen, Geflügelfett sowie Maiskeimöl. Je flüssiger das Fett, desto höher ist der Anteil an den wertvollen ungesättigten Fettsäuren.

Fette sind für den Hund ein wichtiger Energielieferant. Füttert man den Hund roh, nimmt der Hund durch das Fleisch vermehrt Omega-6-Fettsäuren auf, daher ist es wichtig ihn dann mit Omega-3-Fettsäuren zusätzlich zu versorgen. Diese finden sich vor allen in Lachs- und Dorschöl, Lebertran, Lein-, Raps-, Hanf- und Walnussöl. Hierbei sollte man darauf achten, dass es sich um kaltgepresste Öle handelt, da sonst durch die Erhitzung bei der Herstellung wertvolle Fettsäuren oxidieren und unbrauchbar werden.

Bekommt der Organismus mehr Fette zugeführt als er verwerten kann, kommt es in erster Linie zu Übergewicht. Übersteigt die Fettzufuhr kurzfristig die Verdauungskapazität kann es zu Durchfall kommen und im schlimmsten Fall zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Eiweiße (Proteine) setzen sich zusammen aus Aminosäuren und haben viele wichtige Funktionen im Körper. Sie sind Strukturträger für Haare, Haut, Sehnen, Knorpel, Muskel, Enzyme, Hormone, roter Blutfarbstoff, Antikörper im Immunsystem und vieles mehr.

Einige Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen. Andere, die sogenannten essentielle Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da der Organismus diese nicht selbst herstellen kann. Bei der Hunde- und Katzenernährung spielt nicht nur die regelmäßige Zufuhr von Aminosäuren eine Rolle, sondern auch die Qualität und die Zusammensetzung. Ein Qualitätsfaktor ist die Verwertbarkeit in ihrer Verdaulichkeit. Knochen haben z. B. nur 33% verwertbare Proteine, wogegen frisches Fleisch 98% verwertbare Proteine enthält.

Katzen brauchen eine besonders eiweißreiche Ernährung. Ihr Eiweißbedarf ist höher als bei Hunden. Vor allem tierisches Eiweiß ist wichtig, denn dieses enthält Aminosäuren, die ihr Organismus nicht selbst bilden kann. Taurin und Arginin gehören zu den unentbehrlichen Aminosäuren, die die Katze in großen Mengen mit der Nahrung aufnehmen muss. Arginin unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit; Taurin ist für die Sehfähigkeit der Augen von großer Bedeutung. Je hochwertiger das Eiweiß im Futter, desto geringer die Futtermenge. Der Stoffwechsel wird durch den Abbau von hochwertigem Eiweiß weniger belastet.

Der Hund verwertet auch hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Der Eiweißbedarf des erwachsenen Hundes ist niedriger, als für ein im Wachstum befindlicher Hund. Auch hier gilt: Je hochwertiger das Eiweiß im Futter, desto geringer die Futtermenge.

Aminosäuren können nicht vom Körper gespeichert werden. Überschüssige Aminosäuren werden zu Glykogen oder Fett umgebaut. In Notzeiten kann der Organismus nach dem Verbrauch der Fettreserven körpereigenes Protein abbauen und als Energie nutzen.