DSL Flatrate: Stand der Dinge

DSL ist mittlerweile in fast ganz Deutschland verfügbar. Es gibt lediglich Unterschiede in der Übertragungsrate der Bandbreite. In Großstädten und Ballungszentren sind mittlerweile Bandbreiten mit einer Übertragungsrate bis zu 16.000 Megabit pro Sekunde möglich, während vor allem in vielen ländlichen Gebieten nur Übertragungsraten bis zu 2.000 Megabit pro Sekunde verfügbar sind.
In einigen sehr wenigen Gegenden ist DSL jedoch leider nicht verfügbar. Hierfür gibt es drei verschiedene Arten, um ohne DSL ins Internet zu gelangen.

Unter dem Begriff DSL gibt es nicht nur eine bestimmte Technik. In Deutschland sind mittlerweile drei verschiedene Arten von DSL möglich. Da steht dem privaten Benutzer ADSL zur Verfügung, welches die erste DSL-Technik beinhaltet. SDSL wird dem Business-Nutzer angeboten, was eine verbesserte DSL-Technik mit verschiedenen zusätzlichen Optionen darstellt. Speziell für Firmen bzw. für wirtschaftliche Unternehmen wurde VDSL, das bislang neueste Hochgeschwindigkeitsnetz auf den Markt gebracht.

Mittlerweile gibt es so viele Anbieter von DSL mit einer unterschiedlichen Auswahl an Tarifen auf dem deutschen Markt, dass der Kunde wirklich die Qual der Wahl hat. Beim Verhalten der Benutzer sind drei unterschiedliche Merkmale im Surfverhalten die wichtigsten Kriterien.
Es gibt Kunden, die nur sehr wenig im Internet surfen, dafür aber mehr telefonieren. Dafür benötigen sie die Telefonflatrate, mit der sie rund um die Uhr ohne zusätzliche Kosten ins Deutsche Festnetz telefonieren können. Dann surfen einige Kunden sehr viel, telefonieren aber nur sehr wenig. Diese Kundengruppe benötigt die Surfflatrate, mit der sie rund um die Uhr ohne Begrenzung im Internet surfen können.
Die dritte Kundengruppe vereinigt die beiden bisherigen Gruppen. Sie surfen sehr viel und telefonieren auch sehr oft. Für diese Gruppe steht die Doppelflatrate zur Verfügung, welche im Paketpreis zwar die teuerste ist, aber im Endeffekt nicht viel teurer als die anderen beiden Flatrates, wenn man die Minutenpreise der einzelnen Optionen berücksichtigt.

Wenn ein Kunde mit DSL ins Internet möchte, benötigt er nicht unbedingt die Einwahlsoftware des jeweiligen Internetanbieters. Je nach Betriebssystem lässt sich auch unter Windows ein einfacher DFÜ-Zugang einrichten.