Wie bekomme ich Einstiegsgeld

Zunächst muss geklärt werden wer das Einstiegsgeld überhaupt beantragen kann. Denn nicht jeder Existenzgründer ist dazu berechtigt, Einstiegsgeld zu erhalten. Wer bereits erwerbslos ist und vom Amt die Förderung per Arbeitslosengeld II erhält, kann bei einer Existenzgründung auch auf das Einstiegsgeld hoffen. Nimmt der Arbeitslosengeld II Empfänger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf, bei der er mindestens 15 Stunden pro Woche arbeitet, jedoch zu gering bezahlt ist, dann kann Einstiegsgeld gewährt werden, wenn er sich dann selbständig macht. Jedoch sollte die angestrebte Tätigkeit dann die Absicht verfolgen in eine hauptberufliche Tätigkeit überzugehen.

Kommt es zum Zuschuss Einstiegsgeld, so wird bei der Höhe des Einstiegsgeldes besonders die Dauer der Arbeitslosigkeit berücksichtigt. Aber auch die Größe der Bedarfsgemeinschaft spielt bei der Bemessung des Einstiegsgeldes eine entsprechende Rolle. Es besteht auf den Zuschuss kein rechtlicher Anspruch, denn Einstiegsgeld ist eine Leistung im Sinne des Ermessens. Die Neuregelungen des Arbeitslosengeldes II versprechen dem Empfänger einen maximalen Zuschuss von 5.000 Euro. Was nicht bedeutet, dass jeder diese Summe erhält. Höher geht es beim Darlehen, hier wurde bisher keine maximale Grenze festgesetzt.

Zunächst wird die Förderung per Einstiegsgeld mit 12 Monaten angesetzt. Es besteht jedoch die Möglichkeit auf weitere 12 Monate zu verlängern. Wird man als Empfänger jedoch nicht mehr als Hilfsbedürftiger eingestuft, so erlischt der Anspruch auf das Einstiegsgeld. Die Arbeitsagenturen haben von der Bundesagentur die Empfehlung ausgesprochen bekommen, zunächst nur eine Leistung von 12 Monaten zu bieten. Es sollen nur 50 Prozent der Regelleistung als Einstiegsgeld zur Verfügung gestellt werden. Beantragt man Einstiegsgeld, sollte man neben dem Businessplan – der auch das Unternehmenskonzept darstellt – noch eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau beifügen.

Weiß man nicht wie man einen Businessplan richtig erstellt, so empfiehlt es sich dringend, sich mit einem Businessplan Tool oder einer Businessplan Vorlage auseinander zu setzen. Ein Businessplan Tool beinhaltet diverse Abschnitte mit zu klärenden Fragen. Als Bedürftiger braucht man nur noch die Fragen eintragen. Sind alle Abschnitte ausgefüllt, kann der Businessplan mit dem Businessplan Tool gespeichert und ausgedruckt werden.

Businessplan Vorlage oder Businessplan Tool

Zum Weg in die Selbständigkeit gehört viel mehr als nur ein Businessplan. Jedoch ist der Businessplan eines der wichtigsten Dinge die Existenzgründer in der heutigen Zeit brauchen. Besonders wenn es um finanzielle Unterstützung geht, ist der Businessplan nicht mehr wegzudenken. Ob Bank oder Amt, ob bei einem Kredit oder beim Einstiegsgeld, generell wird bei diesen Forderungen zunächst ein Businessplan nötig sein. Doch was kommt in den Businessplan rein? Um den Businessplan zu erstellen, sollte man sich als ersten Schritt mal ein Businessplan Muster bzw. eine Businessplan Vorlage anschauen.

Businessplan Muster und Businessplan Vorlagen gibt es im Internet. Meist sind diese Muster und Vorlagen schon auf bestimmte Branchen fixiert. Wer im Bereich IT tätig ist, kann sich also problemlos einen Businessplan für die IT-Branche suchen. Andere Existenzgründer suchen jeweils im anderen Tätigkeitsfeld. Es ist wichtig die verschiedenen Businesspläne anzuschauen, denn so wird man schnell auf die Unterschiede der einzelnen Formulare aufmerksam.

Kommt man mit einem Muster oder einer Businessplan Vorlage nicht zurecht, kann man auch ein Businessplan Tool benutzen. Bei einem Businessplan Tool gibt es verschiedene Abschnitte. Zunächst sucht man sich aber ein kostenloses Businessplan Tool oder ein kostenpflichtiges Tool. Dies muss jeder Existenzgründer selbst entscheiden. Eines gefunden, dann muss man sich noch anmelden. Im Anschluss kommen die verschiedenen Abschnitte mit diversen Fragen zum Konzept. Diese Fragen muss man wahrheitsgemäß beantworten und eventuelle Auswahlfelder anklicken.

Alles erledigt? Dann kann der Businessplan mit dem Tool erstellt werden. Einfach abspeichern und schon bekommt man eine PDF etc. ausgeliefert. Wie man sieht, wurde anhand der erfragten Informationen jetzt ein eigener, individueller Businessplan erstellt der für Vorsprechen etc. bei Banken und anderen Investoren benutzt werden kann.

Unsicherheit trotz aller Informationen? Dann sollte man den Weg zum Steuerberater des Vertrauens gehen. Ein Steuerberater kann gemeinsam mit seinem Mandanten einen Businessplan professionell erstellen und ebenfalls sehr viele nützliche und zugleich wichtige Tipps zum Konzept geben. Als Existenzgründer sollte man sich auch immer bewusst sein: Während man einen Businessplan erstellt, findet man auch manch eine Lücke im Konzept, die schnell noch ausgebessert werden kann.