Wild contra PKW

Im Oktober und November, muss man als Autofahrer in bewaldeten Gebieten erhöhte Vorsicht walten lassen; denn die Herbstzeit ist prädestiniert für Wildunfälle. Gerade in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung sollte in bewaldeten Abschnitten mit großer Umsicht gefahren werden. Das Wild wechselt zu dieser Jahreszeit nämlich deutlich öfter die Fahrbahnen. Das liegt ganz stark an der Brunftzeit einiger Wildarten, aber auch an der Tatsache, dass Felder und Äcker nun bereits abgeerntet sind. Sie können nun Wildschweinen, Rehen und Hirschen keinerlei Deckung mehr bieten. Auf Nahrungssuche ziehen sie so in den Abendstunden auf die kahlen Felder und bei Anbruch des Tages wechseln sie wieder zurück in die sicheren Wälder. Wer trotz umsichtiger Fahrweise in einen Wildunfall verwickelt ist, sollte auf keinen Fall einfach weiterfahren. Wenn ein Tier verletzt wurde, auch wenn es sich noch in den Wald retten konnte, muss die Polizei verständigt werden.

Die gibt die Information an den zuständigen Jagdpächter weiter, damit er sich um das verletzte Wild kümmern kann. Sind Verkehrszeichen oder Leitplanken in Mitleidenschaft gezogen, muss auch unverzüglich die Polizei verständigt werden. Ein Entfernen vom Unfallort wird dann als Fahrerflucht bewertet und auch dementsprechend geahndet. Wenn ein Fahrzeug mit Wild kollidiert ist der Schaden in der Regel durch die Teilkasko-Versicherung abgedeckt. Vorausgesetzt es handelt sich bei dem Tier um „Haarwild“. Dazu zählt man Wildschweine, Hirsche, Füchse, Rehe, Wildkatzen, Dachse und Marder.

Nicht dazu gehören zum Beispiel Haustiere wie Kaninchen, Hunde, oder Katzen. Und wer viel im ländlichen Raum unterwegs ist und um die Gefahr von Ziegen, Schafen oder Rindern weiß, die von der Weide ausgebrochen sind und plötzlich die Straße bevölkern, der sollte unbedingt einen intensiven Kfz Versicherungsvergleich vornehmen, denn es gibt Versicherungen, die den Begriff „Haarwild“ auch auf diese Nutztiere ausgeweitet haben. Und nicht nur das, manche Versicherer bieten sogar einen umfassenden Schutz im Falle eines Unfalles mit Tieren. Bei einem Online Versicherungsvergleich lässt sich das gut überprüfen.

Bei der immer stärker werdenden Konkurrenz in der Assekuranz-Branche, findet man hier ganz sicher eine Versicherung, die perfekt auf den jeweiligen Verkehrsteilnehmer und den PKW zugeschnitten ist. Aber: auch eine gute Versicherung erfordert immer noch den umsichtigen Fahrer. Da hilft sonst die beste – aus einem KFZ Versicherungsvergleich gezogene Versicherung nichts.

Teure Abkürzung

Es ist gegen 1 Uhr Nachts im Oktober 2008. Auf der sonst stark befahrenen A 61 von Mönchengladbach Richtung Koblenz sind nur wenige Fahrzeuge unterwegs. Ein Audi-Fahrer nähert sich mit seinem schnellen Wagen der Abfahrt Mendig. Dort strahlt eine große Mc Donald – Reklame in den Himmel und gleich daneben, die einer Shell Tankstelle. Es sind nur noch knapp 70 Kilometer bis nach Hause, doch die Tankanzeige zeigt schon seit ein paar Minuten an, dass noch höchstens 80 Kilometer zu fahren sind. Der Fahrer geht kurzentschlossen vom Gas und nimmt mit einem „Affenzahn“ die Abfahrt Mendig/Mayen, eine extrem scharfe Rechtskurve.

Er ist ein guter Fahrer und kommt nicht ins Schleudern, noch nicht. Ein Stück Landstraße, dass allerdings als Kraftfahrtstraße beschildert ist, dann kann er auf die hell erleuchtete Tankstelle einbiegen. Den zivilen Polizeiwagen, der sich in der Nähe verschanzt hat, kann er nicht sehen. Worauf warten die Beamten? Auf einen PKW-Halter mit defekter Beleuchtung oder darauf, dass ein Tankkunde ohne zu bezahlen das Weite sucht? Nachdem der Audi-Fahrer getankt hat und wieder zurück auf die Landstraße fahren will, die ihn auf direktem Weg zur A 61 zurück führt, zögert er kurz; denn die Verkehrsführung sieht hier eigentlich vor, dass man nicht auf dem gleichen Weg wieder zurück zu fahren kann, sondern einen cirka 1000 Meter langen Umweg durch den nächsten Ort um dann wieder auf der Gegenseite an der Tankstelle vorbei zu fahren. Der Fahrer kennt diese Regel, er weiß aber auch wie lange sich diese Verkehrsführung zieht. Er hat darauf keine Lust und außerdem ist es mitten in der Nacht! Wen wird das stören? Keine Polizei in der Nähe. Also fährt er kurzentschlossen die 10 Meter, die ihn von der Gegenfahrbahn trennen mit Vollgas an und befindet sich im nächsten Moment schon wieder auf der Landstraße zur Autobahn. Na also. Geht doch.

20 Sekunden später überholt ihn ein grüner Opel und ein Mann mit Polizeikelle deutet ihm an, rechts ran zu fahren. Dem Audifahrer fährt der Schock in die Glieder. Zivile Verkehrspolizei! Der übliche Small-Talk, ob man nicht die Schilder lesen könne etc. wird abgespult und der Audi Fahrer bekommt nicht nur eine Belehrung, die länger dauert, als die korrekte Umwegfahrt, sondern auch eine Anzeige wegen „Wendens auf einer Kraftfahrstraße“, 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot für einen Monat. Sicher, die beiden Beamten hatten just auf dieses verkehrswidrige Verhalten gewartet, weil sie wussten um diese Uhrzeit ist die Hemmschwelle für eine Verkehrswidrigkeit bei den Autofahrern sehr niedrig. Aber der Fahrer wusste, dass er mit dieser Aktion ein Risiko eingegangen ist. Nun hat es ihn getroffen und er nimmt es sportlich.

Obwohl optimal versichert, sieht seine Vollkasko – Versicherung für so einen Fall leider keine Regelung vor. Keine Kfz-Versicherung kann das. Aber im Straßenverkehr gibt es täglich Hunderte von Situationen und Ereignisse, bei denen eine gute Versicherung Gold Wert ist. Wer an einer guten und vor allem möglichst günstigen Versicherung interessiert ist, sollte vor Abschluss einen ausführlichen Kfz Versicherungsvergleich vornehmen. Man kann das bei einem unabhängigen Versicherungs-Makler tun oder völlig eigenständig von zu Hause aus, mit einem Online Versicherungsvergleich. Bei mittlerweile über 70 Anbietern, lässt sich hier ein optimaler Überblick verschaffen. Hier findet man den passenden Tarif für jedes Auto – auch für schnelle Audis.

Geld sparen bei Kfz-Versicherungswechsel

Unter dem Begriff Kfz Versicherung summieren sich die verschiedenen Versicherungen aus dem Umfeld der motorisierten Fahrzeuge. Neben dem Pkw sind da unter anderem auch Motorroller und Wohnwagen. Nicht dazu gehören Lkw. Die typische Kfz Versicherung besteht bei Pkws aus einer gesetzlich vorgeschriebenen Kfz Haftpflicht sowie einer Kaskoversicherung, die bei Neuwagen oft eine Vollkaskoversicherung ist. Für ältere Wagen, Zweitwagen und Gebrauchtwagen werden meist Teilkaskoversicherungen abgeschlossen. Besonders bei den Kfz Versicherungen sind die Preisunterschiede zwischen den Unternehmen oft enorm. So sind bei einem „Vergleich Kfz Versicherung“ bzw. “Vergleich Autoversicherung”, die bequem über das Internet durchzuführen sind, Unterschiede von bis zu 60 Prozent möglich.

Bei Kfz Versicherungen gelten verkürzte Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende des laufenden Versicherungsjahres. Meistens haben die Verträge den 1. Januar als Hauptfälligkeitstermin, so dass eine Kündigung bis zum 30. November erfolgen muss. Dabei wird die Höhe der Versicherungsprämien durch verschiedene Parameter bestimmt. Dazu gehört zum Beispiel die Einordnung in eine bestimmte Regionalklasse, welche das Unfall- und Diebstahlrisiko in einem festen Zulassungsbezirk bestimmt. Dabei werden die Einstufungen jedes Jahr neu an das tatsächliche Schadensaufkommen angepasst. Außerdem werden die Fahrzeuge in eine der verschiedenen Schadenfreiheitsklassen eingestuft. Sie richtet sich nach der Anzahl der unfallfreien Jahre des Fahrers, weshalb es sich oft lohnt, geringe Unfallschäden aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Schließlich wird auch noch eine Eingruppierung in die Typklasse vorgenommen. Dabei wirkt sowohl das Reparaturrisiko als auch das Unfall- und Diebstahlrisiko des jeweiligen Automodell auf die Einstufung aus. Manche Versicherer honorieren auch die günstige Unfallstatistik von Frauen.

Sie stufen sie günstiger ein, weil Frauen nur etwa halb so viel schwere Verkehrsunfälle wie Männer verursachen. Auch Wenigfahrer können auf günstigere Prämien hoffen, ebenso gibt es Rabatte, wenn der Wagen in der Garage aufbewahrt wird, denn Garagenautos werden statistisch gesehen weniger beschädigt. Ein Rolle spielt auch, ob verschiedene Familienmitglieder den Wagen fahren oder nur immer ein und dieselbe Person. Günstig ist es immer, wenn keiner der potentiellen Fahrer unter 23 Jahre ist.