Mein Hund der Gourmet

Auch Hunde haben ihren eigenen Geschmack und ganz besonders unser Jagdterrier Jago. Manche kommen problemlos mit Trockenfutter zurecht, manche rühren es ohne Zugabe von Nassfutter nicht an. Einige Hunde vertragen fast alles, andere bekommen Magen- oder Darmprobleme bei der Gabe bestimmter Hundefuttersorten. Wenn Sie Ihren Hund aufmerksam beobachten, werden Sie schnell herausfinden, welches Hundefutter er bevorzugt und ob es ihm auch gut bekommt. Unser Hund ist ein kleiner Gourmet. Aber eines ist bei allen Hunden gleich und muss unbedingt beachtet werden: eine einseitige Ernährung führt auf Dauer zu Mangelerscheinungen und Erkrankungen. Die Ernährung des Hundes sollte sich aus fleischlichen und pflanzlichen Bestandteilen zusammensetzen sowie über ausreichend Nährstoffe verfügen. Eine gute Mischung und ein ausgewogenes Verhältnis sind wichtig. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Tierarzt, welche Art des Hundefutters für Ihren Hund das beste ist.

Von der Wildkatze zum Haustier

Die Katze ist ein Tier, das in der Wildnis lebt. Der Begriff ist allgemein und kann in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Zum Beispiel gibt es die Hauskatze, die als Heimtier zu Hause gehalten werden kann. Diese muss vom Besitzer gepflegt und versorgt werden. Katzen sind Fleischfresser und werden bereits seit fast 10000 Jahren vom Menschen gehalten. Es ist eines der ältesten Heimtiere überhaupt. Weltweit ist es das beliebteste Heimtier. Es gibt unterschiedliche Katzenarten, die vom Züchter unterschieden werden. Meistens liegen die Unterschiede im Fell oder Größe des Tiers. Die Hauskatze liebt den Kontakt mit dem Menschen und mag es, wenn man sie streichelt.

Katzen können bis zu 20 Jahre alt werden. Hauskatzen sind Raubtiere und müssen mit Fleisch gefüttert werden. Sie jagen entsprechend der Wildkatze: Sie schleichen sich an die Beute an und springen sie dann an. Junge Katzen lieben es, mit dem Menschen zu spielen, reagieren auf bewegende Gegenstände wie auf lebendige Beute und trainieren so ihre Jagdfähigkeit. Hauskatzen wurden schon seit Generationen wie Haustiere behandelt und von den Menschen in Häusern oder Wohnungen gehalten. Sie stammen ab von der natürlichen Wildkatze, die in der Wildnis lebt, sind jedoch den Lebensumständen eines Menschen entsprechend angepasst. Hauskatzen verhalten sich ruhiger und schlafen fast den ganzen Tag über, während Wildkatzen gerne jagen.

Wildkatzen leben im Lebensraum Europa, Kleinasien und im Iran. Sie haben kurze Ohren, sind schlank und bewegungsgewandt. Ebenso zeichnen sie sich durch einen buschigen Schwanz aus. Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Katzenarten, wie zum Beispiel dem Luchs, dem Leopard oder der Puma. Hauskatzen sind kleiner und können vom Menschen belehrt und gepflegt werden. Hauskatzen sind weltweit die beliebtesten Haustiere und eine Freude für den Menschen. Mit ihnen kann man spielen oder sie streicheln. Besonders für Kinder sind Hauskatzen eine große Freude und ein treuer Spielgefährte.

Pferde – auch im Alter noch gesund ernährt

Eine gesunde Ernährung ist für alle Pferdes extrem wichtig. Denn viel Erkrankungen entstehen lediglich aufgrund einer falschen Haltung, Pflege und / oder Ernährung. Und auch Pferde werden älter, wobei mit dem Alter auch bei ihm verschiedenen Veränderung einher gehen, die sich auf seinen Stoffwechsel und seine Nahrungsverwertung auswirken. Deshalb muss die Ernährung dem Alter des Pferdes angepasst werden. Noch wichtiger als beim jungen ist beim älteren Pferd zunächst einmal der tägliche Check: Sind die Ohren, Augen und Zähne in Ordnung? Oder sind Veränderungen zu sehen?

Ein kranker Zahn bereitet auch einem Pferd Schmerzen und Schwierigkeiten beim Fressen. Das Fell sollte ebenfalls begutachtet werden. Glänzt es schön oder ist sieht es stumpf und strohig aus? Gibt es womöglich kahle Stellen, sind vermehrt Schuppen sichtbar oder wirkt das Fell sogar irgendwie “schmierig“? Ist ein Pferd erst einmal erkrankt, ist es unerlässlich, die Ernährung auf diese Krankheit abzustimmen. Bei guter Haltung, Pflege sowie ausgewogener und angepasster Ernährung, kann das Pferd aber auch bis ins hohe Alter gesund bleiben. Gerade für das alte Pferd ist es unumgänglich, dass ihm Stroh und Heu zur freien Verfügung stehen. Da es oft nicht mehr so gut kauen kann wie ein junges Pferd, braucht es einfach mehr Heu, um seinen täglichen Bedarf zu decken. Denn aus unzerkauten bzw. schlecht zerkauten Fasern, werden die Nährstoffe schlechter oder auch gar nicht vom Magen-Darm-System aufgenommen.

Auf hochwertiges Futter sollte man eigentlich immer achten, doch ältere Pferde sind noch anfälliger gegenüber schlechten Futtermitteln. Deshalb sollten sie auf keinen Fall Kraftfutter erhalten, das künstliche Konservierungs- und Aromastoffe enthält. Auch dürfen die Futtermischungen keine Füllstoffe aufweisen und sollten frei von Farbstoffen sein, die Billig-Produkten gerne zufügt werden, um das Futter optisch aufzupeppen. Außerdem sollten nur wirklich hochwertige Zutaten in der Futtermischung verarbeitet worden sein. Deshalb ist es besser, lieber ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, um ein Qualitätsfutter zu erwerben, wie es beispielsweise bei Horseland Pegasus angeboten wird, als das Billigfutter von Produzenten, die hauptsächlich an den eigenen Profit denken. Denn ist ein älteres Pferd erst einmal erkrankt, ist eine Behandlung wesentlich aufwendiger und kostenintensiver und leider oft auch erfolgloser als beim jungen Tier.

Autofahren mit Hund

Die Straßenverkehrsordnung in Deutschland und auch vielen anderen Ländern, schreibt für das Autofahren mit Hund gewisse Regeln vor. So ist es unbedingt notwendig, dass der Hund im Auto auf einem sicheren Platz ist und nicht durch das gesamte Auto springen kann. Ein Hund gehört nicht ungesichert in das Auto und schon gar nicht auf den Beifahrersitzt. Unter Umständen könnte es der schrecklichste Beifahrer werden den man jemals erlebt hat. Beim Autofahren mit Hund ist nicht nur ein ungesicherter Hund ein Risiko für sich selbst, sondern auch für seinen Besitzer. Kommt zu einem Unfall, kann der Hund ums Leben kommen oder seinen Besitzer schwer verletzen.

Jedes Risiko sollte minimiert werden, aus diesem Grund gibt es bereits für alle Hunderassen verschiedene Möglichkeiten. Vom Hundegurt zum Anschnallen bis hin zur Hundetransportbox in der man seinen Schützling während der Fahrt transportiert. Es sollten jedoch gewisse Dinge beim Autofahren mit Hund beachtet werden. Zunächst sollte man den Hund im Kofferraum mit einer Hundetransportbox unterbringen. Dabei kauft man eine Hundebox die so groß ist, dass sich der Hund darin mindestens umdrehen kann. Im Kofferraum sollte man den Hund so stellen das ihn keine Sonne berührt. Der Kofferraum ist im Auto der Platz, an dem sich die wenigsten Luftströme befinden. Daher kann der Hund sehr schnell einen Hitzeschlag erleiden.

Lässt es sich nicht vermeiden mit Sonnenschein zu fahren, sollte man dem Hund regelmäßig etwas zum trinken hinstellen. Alle ein bis zwei Stunden eine Fahrtpause von zehn Minuten sollte dem Hund ebenfalls gegönnt werden. So kann der Hund sich am Rastplatz frei bewegen und neuen Sauerstoff für die nächste Etappe auftanken. Zudem tut die Pause auch dem Fahrer gut, denn so erlangt man selbst frischen Sauerstoff und ist auf den nächsten Kilometern wesentlich konzentrierter. Rücksicht ist oberstes Gebot im Straßenverkehr und die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen – sowohl für den Hund, wie auch für den Menschen!

Wichtige Bausteine in der Hunde- und Katzenernährung

Kohlenhydrate kommen in Getreide und Pflanzen vor und sind energiehaltige Nahrungsbestandteile, die aus Zuckermolekülen aufgebaut sind (Einfachzucker wie z.B. Glukose, Zweifachzucker, z.B. Laktose, Mehrfachzucker, z.B. Ballaststoffe).

Für die Hundeernährung spielen Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Bei einer kohlenhydratarmen Ernährung kann es beim Hund zu einer Unterzuckerung kommen. Für den Hund sind Kohlenhydrate nach den Fetten die zweitwichtigste Energiequelle. Für eine bessere Verwertbarkeit im Organismus ist es wichtig, Kohlenhydrate vor der Fütterung zu zerkleinern und zu garen.

Bei der Katzenernährung sind Kohlenhydrate weniger von Bedeutung. Kohlenhydrate pflanzlichen Ursprungs sind für die Katze nur schwer verdaubar. In kleineren Mengen sind sie jedoch als Ballaststoffe wichtig für eine geregelte Verdauung.

Kohlenhydrate werden im Organismus in der Leber als Glykogen (Mehrfachzucker) gespeichert. Bei einer größeren Zufuhr an Kohlenhydraten werden diese als Energiereserve in Fett umgewandelt und gespeichert.

Fette sind nicht nur wichtige Energielieferanten, sondern sorgen für gesunde Zellen und ein gut funktionierendes Immunsystem. Fette sind wichtig für starke Nerven, gesunde Haut und ein glänzendes Haarkleid. Zudem sind Fettsäuren an der Gallensaftproduktion beteiligt. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K benötigen Fett, um vom Organismus aufgenommen zu werden. Ungesättigte Fettsäuren haben im Organismus eine entzündungshemmende Wirkung.

Bei Hunden und Katzen zeigt sich ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren gerne durch Allergien, die sich z.B. durch häufiges Hautjucken, kahle Stellen am Bauch, Nervosität oder Leistungsabfall zeigen. Ein Mangel kann durch fettarmes Trockenfutter entstehen oder durch zu langes oder unsachgemäßes Lagern von Trockenfutter. Fett wird nach Anbruch des Futters schnell ranzig und damit wertlos. Auch Pflanzenöle sind nach Anbruch lichtgeschützt nur noch zirka 3 Monate haltbar.

Für die Katze sind Fette von größter Bedeutung. Besonders wichtig ist die essentielle Fettsäure Arachidonsäure, die der Organismus der Katze im Gegensatz zum Organismus des Hundes nicht selbst herstellen kann. Arachidonsäure kommt in tierischen Produkten wie z.B. in Thunfisch vor. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung sollte für Abwechslung bei den Fetten gesorgt werden. Lebertran sollte nicht zu häufig gereicht werden, da es langfristig zu einer Vitamin-A-Vergiftung bei Katzen führen kann. Hochwertige Fette enthalten besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Diese finden sich z.B. in Fischölen, Geflügelfett sowie Maiskeimöl. Je flüssiger das Fett, desto höher ist der Anteil an den wertvollen ungesättigten Fettsäuren.

Fette sind für den Hund ein wichtiger Energielieferant. Füttert man den Hund roh, nimmt der Hund durch das Fleisch vermehrt Omega-6-Fettsäuren auf, daher ist es wichtig ihn dann mit Omega-3-Fettsäuren zusätzlich zu versorgen. Diese finden sich vor allen in Lachs- und Dorschöl, Lebertran, Lein-, Raps-, Hanf- und Walnussöl. Hierbei sollte man darauf achten, dass es sich um kaltgepresste Öle handelt, da sonst durch die Erhitzung bei der Herstellung wertvolle Fettsäuren oxidieren und unbrauchbar werden.

Bekommt der Organismus mehr Fette zugeführt als er verwerten kann, kommt es in erster Linie zu Übergewicht. Übersteigt die Fettzufuhr kurzfristig die Verdauungskapazität kann es zu Durchfall kommen und im schlimmsten Fall zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Eiweiße (Proteine) setzen sich zusammen aus Aminosäuren und haben viele wichtige Funktionen im Körper. Sie sind Strukturträger für Haare, Haut, Sehnen, Knorpel, Muskel, Enzyme, Hormone, roter Blutfarbstoff, Antikörper im Immunsystem und vieles mehr.

Einige Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen. Andere, die sogenannten essentielle Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da der Organismus diese nicht selbst herstellen kann. Bei der Hunde- und Katzenernährung spielt nicht nur die regelmäßige Zufuhr von Aminosäuren eine Rolle, sondern auch die Qualität und die Zusammensetzung. Ein Qualitätsfaktor ist die Verwertbarkeit in ihrer Verdaulichkeit. Knochen haben z. B. nur 33% verwertbare Proteine, wogegen frisches Fleisch 98% verwertbare Proteine enthält.

Katzen brauchen eine besonders eiweißreiche Ernährung. Ihr Eiweißbedarf ist höher als bei Hunden. Vor allem tierisches Eiweiß ist wichtig, denn dieses enthält Aminosäuren, die ihr Organismus nicht selbst bilden kann. Taurin und Arginin gehören zu den unentbehrlichen Aminosäuren, die die Katze in großen Mengen mit der Nahrung aufnehmen muss. Arginin unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit; Taurin ist für die Sehfähigkeit der Augen von großer Bedeutung. Je hochwertiger das Eiweiß im Futter, desto geringer die Futtermenge. Der Stoffwechsel wird durch den Abbau von hochwertigem Eiweiß weniger belastet.

Der Hund verwertet auch hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Der Eiweißbedarf des erwachsenen Hundes ist niedriger, als für ein im Wachstum befindlicher Hund. Auch hier gilt: Je hochwertiger das Eiweiß im Futter, desto geringer die Futtermenge.

Aminosäuren können nicht vom Körper gespeichert werden. Überschüssige Aminosäuren werden zu Glykogen oder Fett umgebaut. In Notzeiten kann der Organismus nach dem Verbrauch der Fettreserven körpereigenes Protein abbauen und als Energie nutzen.