Taugen alle Golfschläger in ihrer Qualität?

Besonders als Anfänger im Golfsport hat man es bei der Auswahl des Golfschlägers schwer. Wie in nahezu allen Branchen, versprechen auch die Hersteller das Blaue vom Himmel. Natürlich ist dabei der eigene Schläger immer der Beste und übertrifft in seinen Qualitäten alle anderen. Doch auch hier kann man sagen: „Augen auf, beim Golfschlägerkauf“, denn natürlich taugen nicht alle Schläger etwas. Sicherlich gibt es auch Hersteller, deren jahrelange Erfahrung sich tatsächlich auszahlt, so wie die Traditionsmarke Callaway, deren Schläger Callaway Big Bertha, als Klassiker unter den Golfschlägern zählt und weltweit geschätzt wird. Ein Golfschläger muss in erster Linie genau drei Kriterien erfüllen. Die Eigenschaften des Golfschlägers müssen zum Spieler passen. Dazu zählen das Handling, das Gewicht und die Schlagkraft des Golfspielers. Diese Eigenschaft nennt man im Golfsport „Fitting“.

Der zweite Punkt ist das so genannte „Matching“, die Golfschläger müssen untereinander zueinander passen. Spielt ein Golfspieler mit einer Vorgabe über 4, dann sollte in diesem Fall ein Schläger ausgewählt werden, welcher kleine Fehler „verzeiht“. Diese drei Kriterien sollten beachtet werden, wenn man plant einen Golfschläger zu kaufen. Sicherlich ist es auch durchaus hilfreich, wenn man sich über die Wahl des Schlägers mit Spielerkollegen austauscht. Dort kann man Eigenschaften vergleichen und auf die Erfahrung langjähriger Spieler setzen. Auch die Anzahl der Golfschläger im Golfbag unterscheiden sich, hier in erster Linie zwischen Anfänger und Profi. Ein Anfänger wird in der Regel fünf Schläger mit auf den Platz nehmen, ein Profi hingegen bis zu vierzehn Schlägern. Die Anzahl der Schläger auf dem Platz ist begrenzt, erlaubt sind maximal vierzehn Schläger, wer mehr Schläger mit sich führt, wird bestraft, in der Regel mit zusätzlichen Strafschlägen. Interessant ist auch, dass die Golfschläger ausgetaucht werden können, damit ist aber nicht der Wechsel des Schlägers gemeint, sondern es ist möglich auf einen Stiel einen anderen Kopf zu schrauben. Den Schläger schlechthin wird es wohl nie geben, aus dieser Philosophie entstehen jedes Jahr neue Entwicklungen, allerdings ist auch nicht schlecht sich auf Erfahrungen zu berufen. Ein Schläger, den es seit fünfzig Jahren auf dem Markt gibt, kann man sicherlich vertrauen.

Sportnachrichten des Rot Weiss Essen

Fussball ist besonders im Ruhrgebiet wichtig und eine lange Tradition. Wohl kaum in einem anderen Teil Deutschlands sind die Fans so mit Herz und Seele bei ihren Mannschaften wie im Ruhrgebiet. Leidenschaft und Enthusiasmus unterstützen die Vereine des Gebietes, so auch den Rot Weiss Essen. Im Jahr 1907 wurde das erste Mal eine Fußballmannschaft in Essen- Vogelheim gegründet. Dieser kleine Verein entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zum heute traditionsreichen Verein Rot Weiss Essen. Aus einem einfachen Sportplatz wurde 1939 das erste Stadion, welches im Krieg zerstört wurde und sofort 1945 wieder aufgebaut wurde. 1953 wurden die Essener das erste Mal Pokalsieger, der erste große Sieg in der Vereinsgeschichte. Den wohl größten Sieg ihrer Geschichte konnten die Rot Weißen im Jahr 1955 feiern, in diesem Jahr wurden sie Deutscher Meister. Der Bundesligastart im Jahr 1963 ging ohne die Essener über die Bühne, sie gehörten sehr zu ihrem Leidwesen nicht zu den ausgewählten 16 Mannschaften, die damals die Geschichte der Bundesliga begründeten. 1966 schaffte RWE den Aufstieg in die erste Bundesliga, die Sportnachrichten des Vereins bewegten eine lange Zeit die heimischen Medien. Der Aufstieg wurde frenetisch gefeiert.

Leider hielt die Begeisterung nicht lange, denn schon in der nächsten Saison stiegen die Essener wieder ab. Erst zwei Jahre später gelang der erneute Aufstieg. Es folgte ein jahreslanges Hin und Her, Aufstiege wechselten sich mit Abstiegen ab. Selbst aus der zweiten Liga stiegen die Essener hin und wieder ab, auch hier folgte ein stetiger Wechsel von Sieg und Niederlage. Die Fans blieben ihrem Verein immer treu und besuchten die Spiele regelmäßig in jeder Liga. Im Jahr 2006 entstand unter einem neuen Trainer eine komplett neue Mannschaft und zum fünften Mal wurde die Rückkehr in die zweite Bundesliga gefeiert.

Bis heute konnte RWE sich diesen Platz in der zweiten Liga erhalten und kämpft weiter tapfer um den Klassenerhalt. Und die Fans des traditionsreichen Clubs werden weiterhin begeistert diese Spiele besuchen und an ihren Verein glauben.