Die besten HSDPA Provider in Deutschland

HSDPA wird immer wichtiger, deshalb wollen viele Kunden den besten deutschen Netzprovider. Eine Empfehlung auf diese Frage ist nicht so einfach zu geben. Jeder Netzbetreiber hat einen anderen Netzausbau. Die bereitgestellte Netzversorgung ist geografisch sehr Unterschiedlich und meistens nicht zu vergleichen. Im Osten ist T-Mobile der Platzhirsch was die HSDPA verfügbarkeit angeht, wobei im Westen (wie Köln und Düsseldorf) O2 bzw. Vodafone ähnlich stark vertreten sind. Generell kann man allerdings sagen, das von allen drei Netzbetreibern eine gute Netzabdeckung bereitgestellt werden kann.

Die Hitparade der Netzabdeckung:

1.T-Mobile
Die beste UMTS Verfügbarkeit. Besonders in kleineren Ortschaften kann die Telekom auf ein gut erschlossenes HSDPA Funknetz (Highspeed UMTS mit bis zu 14,4MBit/s) zurückgreifen. Die Investitionen der letzten Monate haben sich für den Interessenten also gelohnt.

2.Vodafone
Liegt nur knapp hinter dem Ausbau von T-Mobile. In punkto Geschwindigkeit ist Vodafone aber T-Mobile ebenbürtig.

3. O2
Leider kann O2 nicht auf die Hardwareressourcen wie T-Mobile und Vodafone zurückgreifen. Allerdings kann man hier, vor allem in Ballungsgebieten, von einer guten Abdeckung sprechen. Hier wird so gut wie durchgängig 3,6Mbit/s angeboten.

Die 14,4 Mbit/s Geschwindigkeit von T-Mobile und Vodafone kann jedoch nur an bestimmten Standorten angeboten werden. Es handelt sich hier demnach nicht um eine garantierte HSDPA Verfügbarkeit. Vielmehr sind 7,2 Mbit/s der Regelfall, welches aber bereits mit DSL 6.000 zu vergleichen ist.

Preis / Leistung

Im Preis- / Leistungsvergleich drehen sich die Platzierungen erheblich. Platz 1 geht hier nicht mehr an den großen Netzbetreiber im Testfeld. Bei einer Onlinebestellung kann der Nutzer sogar noch mit 15% Preisnachlass rechnen, wenn er sich für eine UMTS Flatratevertrag entscheidet.

Preis / Leistungsverhältnis der Top Anbieter:

1. O2
Der kleinste Anbieter mit den besten Konditionen. Für knappe 21,95€ (nur im Onlineshop) kann man bereits die O2 HSDPA Flatrate buchen. Der Vorteil bei O2 ist die Testzeit von 30 Tage in der die HSDPA Karte ohne Angabe von Gründen zurückgesand werden kann.

2. Vodafone
Ein Flatrate bei diesem Netzprovider kostet bereits 34,95€ per Monat für das unbeschränkte Online-Vergügen. Es gibt Netzanbieter die Wiederverkäufer von Vodafone sind. Runde 30€ sind hier zu bezahlen (bei einem 2-jahres Vertrag).

3.T-Mobile
T-Mobile ist preislich der unangefochtene Spitzenreiter. Für 39,95 im Monat erhält man bei dem Leistungssieger die Sim-Karte.

Zu Beachten ist bei allen Anbieter das, bei einem übermässigen Downloadvolumen, die Leistung empfindlich beschnitten wird. Ab 5 GB ist man nur noch mit 56K im Netz unterwegs. Im normalen Gebrauch dürfte das Surfvolumen völlig ausreichend sein. Selbst dann, wenn man HSDPA als DSL-Ersatz einsetzt. Für Download Portale ist UMTS denkbar ungeeignet, da hier das Surfvolumen sehr schnell erreicht wird.

Fazit:
Besonders Interessant ist es, sich für Vodafone und T-Mobile zu entscheiden, wenn man die größte Netzabdeckung benötigt.

In den Großstädten reicht das O2 Paket mit UMTS-Stick vollkommen aus.

Die 14,4Mbit/s von T-Mobile und Vodafone können hier auch, aufgrund der fehlendenVerfügbarkeit, nicht überzeugen und dürfen auch kein Entscheidungsgrund sein.

Wer benötigt noch DSL anstatt HSDPA?

Das DSL Business muss momentan ohne jeden jeden Wachstum auskommen. Der Anstieg des Umsatzes bleibt hinter den Planungen der Netzanbieter stark zurück. Alleinig Kabel BW ist in der Lage mit dem 100Mbit Angebot noch mit einem Plus an neuen Kunden aufwarten. Hier stellt sich die Frage, warum dies so ist. Wird nun kein DSL mehr benötigt oder besitzen bereits alle Haushalte über einen Anschluss? Möglicherweise sind auch alle Interessenten mit dem aktuellen Paket und Provider absolut zufrieden und wollen keine Änderung?

Die momentane Marktsättigung in der Bundesrepublik ist sicherlich eine sehr wichtiger Grund für die stockenden Anzahl der Neukunden. Nutzer die über die entsprechende Möglichkeit verfügen sind momentan angebunden. Ein Providerwechsel lohnt sich nur selten noch, da die Preis- und Leistungsunterschiede der einzelnen Netzbetreiber sehr marginal geworden sind. Die technische Evolution von Breitband schreitet auch nur sehr schleppend voran. Zwar bietet T-Home das VDSL+ Paket mit mehr als 54Mbit an, aber genießt diese Breitband Internet Geschwindigkeit noch keine lückenlose Verfügbarkeit.

Was für viele Interessenten auch problematisch ist, ist die Tatsache, das nahe zu alle alle Netzanbieter nur noch einen 24 Monatsvertrag anbieten. Was im Mobilfunkbereich normal ist, scheint für einige Nutzer nicht annehmbar zu sein, da sie sich viele nicht so lange binden möchten. Vertragslaufzeit unabhängiges Breitband kann man nur noch bei Congstar bzw. Alice erhalten. Hier sind dann allerdings alle Einrichtungskosten selbst zu übernehmen. Die Gebühren können sich hier in dreistelliger Höhe bewegen.

Das mobile Internet

Ein Problem ist aber auch das mobile Internet für das Breitband Internet Business. Wie man bei dem kabelgebundenen Zugang ein Nullwachstum erkennen kann, so kann man beim HSDPA eine rasende Entwicklung beobachten. Die Verbindung über UMTS für einen Surfspeed von ca. 384Kbit/s vorgesehen worden. Für Mobilfunktelefonie, Surfen, Videotelefonie und Email völlig ausreichend. Aber hat sich die Internetlandschaftseit dem Launch von UMTS im Jahre 2001 extrem entwickelt. Ein entsprechende Nachbesserung war unausweichlich. Aus diesem Umstand wurde das Weiterentwickelt, welches heute unter HSDPA vermarktet wird. Momentan können die schnellsten HSDPA Netzprovider eine Geschwindigkeitvon maximal 14,4 Mib/s realisieren. Vergleichbar wäre diese Geschwindigkeit mit DSL 10000. Das dürft mehr sein, als viele Nutzer im Moment vorweisen können.

Mobiles Internet ist von überall aus zu realisieren, da es keiner fixer Installation bedarf. Die gebräuchliste Art ist die Nutzung über einen USB Surf Stick. Eigentlich jeder Computer ist geeignet dafür, da es lediglich ein unbelegter USB Port bedarf. Allerdings kann man auch von den Netzanbietern UMTS Router für den stationären Einsatz, oder auch die bekannten PCMCIA Geräte beziehen.

Die Gebühren für die UMTS Flatrates liegen in dem Bereich welches auch bei herkömmlichen Breitband Internet angeboten werden. Hier beginnen die Preise bei etwa 20€ für 30 Tage an. Allerdings muss man sich auch hier 24 Monate vertraglich festlegen. Selbst Prepaid-Optionen im UMTS Bereich werden schon von den Netzbetreibern angeboten. Das mobile Surfen ist somit auch ohne Vertragsbindung, gewöhnlich zu einem selben Festpreis, möglich.

Fazit:

Breitband ist ein Angebot das, kurz über lang vom Markt verschwinden wird. Die Zukunft gehört dem drahtlosen Zugang über UMTS bzw. HSDPA oder ab 2010 auch LTE (Long Term Evolution) welches mit über 100 Mbit/s angeboten werden wird. Wer nun noch Breitband verlangt, der sollte sich ganz genau überlegen wie lange er sich erneut vertraglich binden möchte|Man sollte genauestens überlegen ob und wie lange man sich an Breitband noch binden möchte, da diese Verpflichtungen auch 24 monate laufen|Da auch die DSL Verträge 2 Jahre Mindestlaufzeit haben, muss man sich überlegen ob man hier nochmals Verlängern bzw. neu Abschliessen sollte}. In 2 Jahren hat sich die komplette Internet Technik weiterentwickelt.