Japan Studienreisen auf den Spuren der Samurais

Was gibt es interessanteres als sich auf Japan Studienreisen über die berüchtigten japanischen Krieger, die Samurai, zu informieren? Obgleich man auf Japan Reisen nicht auf den ersten Blick die Spuren der Samurai sehen mag, bildet ihre Existenz doch eine lange Tradition, welche bereits im siebten Jahrhundert ihren Ursprung findet.

Vor dieser Zeit herrschte in Japan noch die obligatorische Wehrpflicht für junge Männer, wobei sie selbst für Waffen und Versorgung aufkommen mussten. Während eines Krieges stellte sich jedoch heraus, dass die Wehrpflichtigen zu schwach und unmotiviert für den Kampf waren, weshalb der Kaiser die Wehrpflicht abschaffte und ein Freiwilligenheer einrichtete. Doch es gab zu wenige Männer, die bereit waren, für den Kaiser zu kämpfen und so mussten mit der Zeit die Adligen ihr Land selbstständig verteidigen. Hierzu setzten sie ihre Vasallen und Untergebenen ein, die für ihre Dienste entlohnt wurden. So bildete sich allmählich ein mächtiger Schwertadel heraus. Während der Begriff Samurai (dt.: Diener) im 9. Jahrhundert noch für die Wachen des Kaisers gebraucht wurde, änderte sich zur Zeit des Shogunats die Verwendung des Wortes. Ab da waren Samurais all solche, die einem Herren dienten und für dessen Land kämpften, wobei sie einem sogenannten Daimyo, einem regionalen Befehlshaber unterstellt waren. Bezahlt wurden sie in Reismengen, den Koku, welche sich jedoch je nach Stand des Samurais unterschieden.

Die Ausbildung eines Samurai begann damals schon im Alter von drei Jahren und setzte sich fort, bis die Jugendlichen 15 Jahre alt wurden. Zu den Fähigkeiten, die ein Samurai schon in Kindertagen erlernte, gehörte vor allem die Körperbeherrschung. Ebenso begannen die Lehrlinge, lesen und schreiben zu lernen, während ihr Alltag von Kampfübungen durchzogen war. Der Umgang mit denen für einen Samurai üblichen Waffen gehörte zu den Anforderungen, denen ein junger Samurai gerecht werden musste. Die allgemeine Ausstattung eines Samurai bestand üblicherweise aus zwei Schwertern (Daisho), dem Bogen (Yumi), dem Langbogen (Dai-ku), einem Dolch (Tanto) und zwei Lanzen (Naginala und Yari). Obgleich die Samurai jedoch damals oft gebraucht wurden, verloren sie Ende des 19. Jahrhunderts ihre Bedeutung und der Samurai-Status wurde von Kaiser Meiji abgeschafft.

Es ist klar, dass auf Japan Studienreisen jeder Interessierte den Spuren der Samurai anhand von ausgegrabenen Dörfern oder Samurai-Siedlungen auf die Spuren kommen kann. Besonders am 5. Mai jeden Jahres lohnen sich Japan Reisen unter diesem Gesichtspunkt, da das Kinderfest an die damalige glorreiche Zeit der Samurai zu erinnern versucht. So werden im Haus Gegenstände wie Schwerter oder Rüstungen aufgestellt.

Deutsches Essen in Japan ohne die Japanreisen Kosten zu strapazieren

„Auf ein Bier“ ausgehen, kann man auch in Japan. Die Japanreisen Kosten sind davon kaum betroffen, denn Bier ist durchaus gängig. Bier hat sich in Japan inzwischen durchgesetzt, nachdem man früher vor allem Tee und Wein mit diesem Land in Verbindung brachte. Wer sich nach den Marken erkundet, der wird sogar Bier aus Deutschland finden, denn auch das wird mittlerweile gern getrunken. Bier wird natürlich auch in Japan gebraut und nicht gekeltert. Daher empfiehlt es sich für Touristen durchaus an einer Besichtung einer der Brauerein mit anschließendem Bierumtrunk teilzunehmen.

Sake ist das Getränk, welches man besonders mit Japan verbindet. Sake wird fast überall als Reiswein beschrieben, dabei ist es gar kein Wein. Sake wird gebraut und das Endprodukt ist Bier. Sake ist nicht gleich Sake. Die Qualität schwankt sehr stark. Sake wird eigentlich kalt getrunken. Je besser die Qualität des Gebräus, desto kälter wird serviert. Kenner erklären auch, dass Sake gekühlt deutlich besser schmeckt. Dennoch serviert man an sehr kalten Tagen auch warm. Überzeugte Biertrinker werden mit Sake dennoch nicht glücklich, denn Sake wird aus sehr kleinen Gläsern getrunken. Wein wird in Japan ebenfalls gekeltert, konnte sich bisher allerdings noch nicht durchsetzen. So sind zum Beispiel Weine mit Lavendelgeschmack auf dem Markt. In Japan weiß man guten europäischen Wein durchaus zu schätzen. Wer auf ein deutsches Bier, unabhängig von den Japanreisen Kosten, nicht verzichten will, der kann in die nachgebauten bayrischen Gasthäuser gehen.

Auch die Urlauber, die während ihres Aufenthaltes in Japan doch mal ein deutsches Restaurant aufsuchen möchten, sollten sich auf Überraschungen gefasst machen. Japaner lieben Bayern und all das, was man über Bayern erzählt. Ob es nun der Wahrheit entspricht oder nicht. Natürlich gehören Dirndl und Kuckucksuhren unbedingt dazu. Die Musik ist zünftig und die Tischdecken auch durchaus blau und weiß. Man freut sich dort natürlich außerordentlich über offensichtlich deutsche Gäste. Weißwürstel gibt es weniger, dafür aber winzige Bratwürstchen, die die anwesenden Japaner auch ordentlich bis akribisch zerkleinern und gern auch mit Stäbchen essen. Während ein echter Bayer natürlich niemals seine Bratwurst mit Majonaise essen würde, kann ein Gedeck in Japan durchaus so aussehen. Das Bier ist eher typisch für Japan und wird in einem kleinen Gefäß serviert. Es wäre auch nicht höflich, ein größeres Glas zu verlangen, da übermäßiger Alkoholkonsum aus japanischer Sicht nicht erwünscht ist. Wer die Nationalitäten endgültig vermischen möchte, der bekommt natürlich auch Tintenfischringe zum deutschen Bier, wahlweise mit Majonaise oder Ketchup.

Ski Urlaub während der Japanreise

In Japan gibt es über 600 Skigebiete und Ski fahren ist hier beileibe kein Exotensport, sondern auf dem besten Weg ein echter Volkssport zu werden. Der Wintersportboom, der nach der 18. Winterolympiade in Nagano 1998 einsetzte, ist noch lange nicht zu Ende. Japanreisen können also auch hierhin führen.

Die meisten Skifahrer zieht es dabei in die sogenannten „japanischen Alpen“, die sich in einem großen Bogen über die Zentralregion der größten japanischen Insel – Honshu – zieht, nicht weit entfernt von Japans Hauptstadt Tokio.

Die Skigebiete von Shiga Kogen und Hakuba, die durch die Spiele in Nagano berühmt geworden sind, bieten bei hervorragenden Pisten ein schneesicheres Gebiet für Wintersportspaß von November bis März. Im traditionsreichen Skiort Nozawa Onsen ist das japanische Skimuseum untergebracht, das man bemerkenswerter Weise auch mit den Skiern direkt erreichen kann.

Weitere interessante Skigebiete gibt es in der Präfektur Niigata. Myoko Kogen und Yuzawa sind von Tokio aus mit dem Zug innerhalb einer Stunde zu erreichen. Nach Yuzawa bringt Sie der berühmte Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen“.

Doch nicht nur auf Honshu kann man dem Skisport nach Herzenslust frönen, auch die japanische Nordinsel – Hokkaido – hat einiges in dieser Hinsicht zu bieten. Sapporo ist nicht nur ein Ziel für viele Skifahrer auf Japanreisen, sondern ist neben Nagano, der zweite Wintersportort in Japan, der schon die olympische Sportgemeinschaft beherbergt hat. 1972 fanden hier die 11. Olympischen Winterspiele und damit die ersten auf dem asiatischen Kontinent überhaupt statt.

Auf den Teine-Olympia Pisten kann man, wie auch auf vielen anderen Pisten in ganz Japan abends bei Flutlicht Ski fahren. Dabei wird teilweise das halbe Skigebiet ausgeleuchtet, sodass man auch jetzt noch verschiedene Pisten benutzen kann. In Kokusai Ski Slopes und der Kiroro Ski World gibt es herrliche Tiefschneepisten, die zum Skifahren abseits der vorgefertigten Pisten einladen. Weitere Skigebiete wie Kamui Ski Links, Niseko und Rusutsu bieten von Mitte November bis Ende April vielfältige Möglichkeiten auf der schneereichen Nordinsel Hokkaido den Winter von seiner besten Seite kennen zu lernen.

Mögen die Skipisten in den japanischen Skigebieten auch von vielen Skifahrern genutzt werden, so werden Sie es doch eher selten erleben, dass die Lifte überfüllt sind und Sie lange auf den nächsten Trip nach oben warten müssen.

Urlaub in Japan muss sich also nicht auf die großen Städte wie Tokio und Osaka beschränken, sondern kann auch mit großem Vergnügen in den vielen Skiregionen Japans stattfinden.